Angebotsübersicht 2018/19, Stand: 04.09.2018

Angebot Leitung Tag Uhrzeit Ort Jahrg.
Enrichment Frau Dr. Efler-Mikat (L) nach Absprache nach Absprache   alle
Biologie-Olympiade Herr Belau (L) nach Absprache Anmeldung über Frau Dr. Efler-Mikat   alle
Forscher am Vormittag Herr Frantzen (Ex) Di 14:00-16:00 alte Hausmeisterwohnung (hinter C23) alle
Förderunterricht DaZ/DaF Frau Allert (L) Mo 14:00-14:45 C 42 8.-9.
Förderunterricht DaZ/DaF Frau Allert (L) und Herr Hof (L) Di 14:00-14:45 C 32 6.
Förderunterricht DaZ/DaF Frau Allert (L) und Frau Stengel (L) Do 14:00-14:45 C 32 5. und 7.
LRS-Förderung Frau Köngeter (L) Di 14:00-14:45 Raum C 22 5.-6. (5. erst nach den Herbstferien)
LRS-Förderung Frau Köngeter (L) Do 14:00-14:45 Raum C 22 7.-8.
Hausaufgabenbetreuuung Frau Reiche (L) + Oberstufenschüler-/innen + Herr Bergmann (Ex), Frau Weimar Mo - Do 13:55-14:55 Raum C 13 5.-7.
Nachhilfe Oberstufenschüler-/innen; Org. Frau Binder (L), Reiche (L) Über Iserv --> Gruppen --> alle Schüler --> Nachhilfebörse nach Angeboten suchen. Angebote sind auch an dem Schwarzen Brett unter der Chemietreppe einzusehen.    
Betreuung im Spielraum Frau Glombik, Frau Doepner, Frau Lehstmann, Herr Wilke, Frau Kläve (alle Ex) Mo-Fr 12:20-15:00 OGTS-Spielraum (C 31) alle

DaZ/DaF

SchülerInnen mit einer anderen Muttersprache als Deutsch nehmen an unserer Schule am gesonderten Deutsch als Zweitsprachenunterricht verpflichtend teil. In diesem Rahmen wird besonders auf die Bedürfnisse dieser SchülerInnen eingegangen, damit eine Teilnahme an allen Schulfächern erfolgreich stattfinden kann. Im Fokus stehen daher - je nach Kompetenz der Teilnehmer - Textverständnis- und Ausdrucksübungen neben grundlegenden grammatikalischen und rechtschreiblichen Fähigkeiten. Es wird dabei versucht, die Sprachkompetenz in gesprochener und geschriebener Form in ausgewogenem Verhältnis zu fördern.

Ihre Ansprechpartnerin für diesen Bereich ist Frau Beate Binder.

LRS-Förderung

Kinder, die mit einer anerkannten Lese-Rechtschreibschwäche von der Grundschule kommen oder denen eine solche bei uns attestiert wird, treffen sich dienstags (5./6. Klasse) oder donnerstags (7./8. Klasse) um 14 Uhr mit Frau Köngeter, um außerhalb des Klassenverbands ihre Rechtschreibung zu trainieren. Ohne Notendruck können hier Regeln wiederholt und gefestigt werden, individuelle Schwächen geraten in den Blick und werden in Angriff genommen. Immer wieder entstehen in dieser Zeit auch eigene freie Texte und werden systematisch überarbeitet, damit Schreiben an sich vielleicht zunehmend wieder als etwas Positives wahrgenommen werden kann.

Begabungsförderung an der Hebbelschule

• Teilnahme am Enrichment-Programm der Stadt Kiel (im Schuljahr 2015/16 mit insgesamt 87 Schülern und Schülerinnen)
• Vielfältiges Angebot an Arbeitsgruppen im Bereich der Ganztagesschule als Begegnungsort für Kinder über die Klassengrenzen hinweg
• Vorbereitung und Teilnahme an Wettbewerben und Förderangeboten (z.B. Matheolympiade, Physikolympiade, DeCheMax, LüttIng, Jugend forscht, Schüler experimentieren, TüftelEi und viele weitere)
• Sehr erfolgreiche Empfehlung von Schülern für außerschulische Förderangebote z.B. Schüler- und Juniorakademien
• Empfehlungen für Stipendien und Unterstützung bei der Bewerbung (z.B. Studienstiftung des deutschen Volkes, Start-Stipendium, Studienkompass)
• Forschergruppe: Förderprogramm für hochbegabte Gymnasiasten am Vormittag mit Kai Frantzen (bekannt aus dem 4+1-Programm Altenholz)

Individuelle Beratung für Schüler, Eltern und Kollegen

Die individuelle Betrachtung jedes Einzelnen ist uns sehr wichtig, daher besteht stets die Möglichkeit zum Gespräch mit der Beratungslehrerin Frau Dr. Daniela Efler-Mikat (Beauftragte zur Begabtenförderung und Enrichmentbeauftragte der Hebbelschule, IQSH-Zertifizierte Beratungslehrkraft für Hochbegabung)


Konkrete Gesprächswünsche bei Bedarf bitte anmelden, gerne per Email:

daniela.efler-mikat@hebbelschule-kiel.eu oder telefonisch über das Schulsekretariat.

 

 

Einige Erfahrungsberichte aus den Juniorakademien

Ich war bei der Juniorakademie St. Peter Ording. Zuerst war ich ein wenig skeptisch ob ich da wirklich hin gehöre, weil ich eben nicht überall Einsen habe. Und dann zwei Wochen in den Sommerferien?
Mit ein paar Zweifeln im Hinterkopf stelle ich mich dieser Herausforderung. Das Anmeldeverfahren bestand aus einer generellen Bestätigung und einer anschließenden persönlichen Kurswahl, wo die Möglichkeit geboten wurde aus acht
verschiedenen Kursen seine Favoriten zu wählen. Da ich die Bestätigung für den Kurs ,,Kasper Hauser- ein Theaterprojekt‘‘ erhalten hatte konnte ich mich also in den Sommerferien auf den Weg an die Nordsee
machen. Dort angekommen waren alle Zweifel verflogen. Ich habe noch nie so viele engagiert, redefreudige und nette junge Menschen auf einmal erlebt. Die Kursarbeit hat mir viel Freude bereitet und selbst die kursfreie Zeit habe ich genutzt um mich im Atelier künstlerisch zu betätigen oder andere von den Teilnehmern selbst ins Leben
gerufene Zusatzkurse zu besuchen. Im Nachhinein denke ich es war eine der besten Entscheidungen meines bisherigen
Lebens und ich bin meiner Schule sehr dankbar mir dies ermöglicht zu haben. Ich stehe auch jetzt noch in engem Kontakt mit mehreren der dort kennengelernten. In der Hoffnung ein ähnlich lehrreiches und spannendes Projekt zu erleben habe ich mich auch für die in diesem Sommer stattfindende Schülerakademie empfehlen lassen.


(Anna-Clara, 9. Klasse)

Ich habe an der JuniorAkademie teilgenommen. Zwei Wochen der Sommerferien habe ich, zusammen mit 95 weiteren Teilnehmern aus Schleswig-Holstein und Hamburg in St. Peter-Ording verbracht. Mein Lehrer hat mich dort empfohlen, und ich habe einen Platz bekommen. Ich durfte mich vor Antritt der Reise für einen von 8 verschiedenen Kursen entscheiden, die alle sehr unterschiedlich waren - von Theater bis Robotik, Linguistik und Biologie. Ich habe mich schließlich für den Kurs: Biologie und Paläontologie entschieden. Zwei Wochen der Sommerferien freiwillig zur Schule
gehen? Wer macht sowas schon? Am Anfang standen einige diesem Projekt noch skeptisch gegenüber, mir eingeschlossen. Ich hoffte nur, dass diese zwei Wochen nicht allzu anstrengend werden würden, und ich neben dem ganzen lernen wenigstens ein paar nette Leute kennen lernen würde. Doch tatsächlich kam es dann ganz anders. Der Kurs fühlte sich überhaupt nicht nach Arbeiten an, das Lernen passierte nebenbei und in der Schule hätte ich wohl nie soviel gelacht wie in diesen zwei Wochen. Neben dem regulären Kursangebot gab es jedoch auch kursübergreifende Angebote wie zum Beispiel Leichtathletik, Kunst, Volleyball und vieles mehr. Während ich vorher noch auf ein paar nette Leute gehofft hatte, hatte ich nun einen Haufen sympathische Menschen kennen gelernt und mit einigen von
ihnen stehe ich noch heute in Kontakt. 

 

(Marei, 10. Klasse)

Ich war im Sommer bei der Juniorakademie in St. Peter Ording. Eigentlich wollte ich meinen Text mit einem Zitat einer anderen Ehemaligen beginnen, die sagte: „JuAk-Leute schreiben Zusammenhalt groß. Kaum einer ist hochbegabt, aber Nomen kennen sie dann doch alle.“ Zusammenhalt heißt in diesem Fall, dass alle zusammen und nicht gegeneinander arbeiten, dass man sich auf Augenhöhe über die abstraktesten Dinge unterhalten kann und Hochbegabte keine Außenseiter sind. Man darf sich das jetzt aber nicht so vorstellen, als ob ein Haufen Streber zusammensitzt und fachsimpelt. Der Spaß steht im Vordergrund, genauso wie der Austausch mit Gleichgesinnten und das Gefühl gefordert zu werden, was im normalen Unterricht häufig zu kurz kommt und das Knüpfen von Kontakten – denn nach den zwei
schönsten Wochen gehen die selbstorganisierten Nachtreffen weiter...


(Inken Marie, 9. Klasse)

Erfahrungsberichte zur Deutschen Schülerakademie

Ich war im letzten Sommer für zweieinhalb Wochen Teilnehmerin der Deutschen Schülerakademie in Rostock.


Nach meiner Teilnahme an der Juniorakademie St. Peter Ording, die mich nachhaltig sehr geprägt hatte, war ich sehr gespannt, welche Erfahrungen ich bei der Deutschen Schülerakademie sammeln könnte.


Das Bewerbungsverfahren lief ähnlich wie auch bei der Juniorakademie. Nach der ersten Hürde im Aufnahmeverfahren wurde mir das Programmheft der möglichen Kurse zugesendet, welches ich mit großem Interesse studierte. Die Schülerakademie bietet ein breitgefächertes Angebot von Mathematik und den Naturwissenschaften über die Gesellschafts-, Sozial- und Geisteswissenschaften bis hin zu anspruchsvollen Themen aus dem musischen Bereich, die in jedem Sommer an 13 Standorten aufgeteilt auf ca. 60 Kurse angeboten werden – also fand auch ich schnell viele Kurse die mir gefallen könnten.


Eine Zusage erhielt ich für den Kurs: ,,Ist das Kunst oder kann das weg? – die Kunst der Moderne und Postmoderne‘‘, ein Kurs der sich hauptsächlich mit vier prägnanten Künstlern dieser Epoche beschäftigte.


Die zweieinhalb Wochen in Rostock begannen. Zu den täglich zwei Kurseinheiten kamen viele von den Teilnehmern selbst organisierte Zusatzkurse, wodurch die individuellen Fähigkeiten der einzelnen Teilhemer noch besser eingebracht wurden konnten. Ich selbst habe zum Beispiel einen Kurs zum Thema Partnerakrobatik angeboten, es gab aber auch Fremdsprachenkurse, viele andere Sportangebote, Improvisationstheaterkurse, einen Chor, viele musikalische und andere Angebote. 

Selten bekommt man im Leben die Chance so viele motivierte junge Menschen in einer so lehrreichen, vielseitigen und einzigartigen Zeit kennenzulernen. Durch den CdE (Club der Ehemaligen) wird uns die Möglichkeit gegeben auch noch
während des Studiums und im weiteren Verlauf des Lebens und weiter auszutauschen, es gibt Ehemaligenakademien, zu denen sich auch weiterhin viele wissbegierige Ehemalige DSA Teilnehmer versammeln werden, Lokalgruppen und
Mailinglisten. Die gewonnenen Erfahrungen beschränken sich also nicht nur auf die zweieinhalb Wochen, sondern man wird Teil eines einzigartigen Netzwerks, was mir bestimmt in vielen Situationen in meinem Leben hilfreich sein wird.


Aus den genannten Gründen bin ich meiner Schule sehr dankbar, dass sie mir die Möglichkeit gegeben hat bei der Deutschen Schülerakademie teilzunehmen. 

(Anna-Clara, 13. Klasse)

 

Bericht über einen Kabarettkurs der Schülerakademie

Ich habe zweieinhalb Wochen auf der Schülerakademie in Grovesmühle im Harz verbracht. Als ich die Zusage auf meine Bewerbung erhielt, war ich total glücklich – schließlich versprach nicht nur mein Kabarettkurs „Der Insulaner verliert die Ruhe nicht“ rein thematisch Spaß zu machen, ich verband auch das gesamte Prinzip der Akademien seit meinem Besuch der Juniorakademie in St. Peter-Ording vor allem mit jeder Menge Spaß, interessanten Menschen und neuen Erfahrungen. Diese positiven und hohen Erwartungen sollten sich bestätigen. Zwar entpuppte sich mein Kurs als sehr anspruchsvoll – schon in Vorbereitung auf die gemeinsame Zeit in der Akademie mussten Texte gelesen, Präsentationen erarbeitet und kurze Stücke auswendig gelernt werden – doch wieder begeisterte mich die Gemeinschaft aus insgesamt etwa hundert motivierten Schülerinnen und Schülern, Kursleitern und Betreuern. Diesmal besuchten auch ausländische Schüler die Akademie und bereicherten sie beispielsweise durch einen Vortrag über Mexiko, nigerianisches Kochen oder das Einführen in die japanische Schriftsprache. Darüber hinaus konnte die Freizeit durch  Exkursionen und Wanderungen sowie zahlreiche Sport-, Musik- und Kunstangebote seitens der Teilnehmer und Kursleiter gestaltet werden. Mein persönliches Highlight war der Auftritt meines Kabarettkurses, bei dem wir der gesamten Akademie unser etwa einstündiges Bühnenprogramm, für das wir  Sketche, Lieder und Gedichte selbst geschrieben, auswendig gelernt und geprobt hatten, vorführten. Die Aufführung endete in einer bis in die frühen Morgenstunden andauernden Premierenfeier und der freudigen Nachricht, das wir mit unserem Programm sogar auf dem deutschen Studentenkabarettfestival im nächsten Jahr auftreten dürften. Damit fiel der Abschied nach zweieinhalb von einer tollen Zeit und vielen neuen Freunden zwar immer noch schwer, ein Wiedersehen ist jedoch in Aussicht!

Selma Polte, 12. Jg.

Philosophiekurs „Gelingendes Leben - Glückliches Leben“

Im Sommer 2015 nahm ich an der Deutschen Schülerakademie (DSA) in Braunschweig teil. Als ich kurz zuvor in der Schule mit der Bewerbung betraut worden war, geschah alles innerhalb sehr kurzer Zeit und ich konnte mich glücklich schätzen genommen worden zu sein. Dieser Eindruck bestätigte sich im Nachhinein sogar sehr, da sich die 16-tägige Erfahrung in vielerlei Hinsicht sehr gelohnt hat und ein Beitritt in den CdE (Club der Ehemaligen der DSA) nahezu automatisch stattfindet; dort wird ebenfalls ein breites Spektrum an Möglichkeiten geboten.

Als angenommener Bewerber hat man die Möglichkeit sich einige Kurse auszuwählen, auf die man tendenziell Lust hat. Am Ende des Bewerbungsverfahrens erhält man je nach Priorität und  Platzverfügbarkeit eine Zusage für einen dieser Kurse. Neben etlichen naturwissenschaftlich orientierten Kursen, gibt es auch zahlreiche im künstlerischen und geisteswissenschaftlichen Bereich. Meine Wahl fiel auf den Philosophiekurs „Gelingendes Leben - Glückliches Leben“, in dem ich mich mehr als zwei Wochen lang mit dem Thema „Glück“ beschäftigte, was sich sowohl als sehr unterhaltend und informativ, aber auch als langfristig hilfreich für spätere Herausforderungen erwiesen hat. In der Akademie wird eine starke Gemeinschaftsbildung gefördert. Man wohnt, arbeitet und unterhält sich stets gemeinsam. Die Unterkunft, ein über die Ferienzeit „geräumtes“ Internatsgelände, bot viele Möglichkeiten zum gemeinsamen Zeitvertreib, wobei die Akademieleitung kaum Mühen scheute, um den Teilnehmern ihre Wünsche zu erfüllen. Gut koordinierte Ausflüge und Veranstaltungen sorgten auch für viel Abwechslung, so dass man sagen musste, man habe nichts verpasst, wenn man nicht die Zeit gefunden hat Braunschweig zu erkunden. Zum Ende der 16 Tage hat man viele nette Leute kennengelernt, andere Kurse und Aktivitäten angeschaut und schlussendlich in Zusammenarbeit eine schriftliche Dokumentation zur gemeinsamen Akademiezeit angefertigt. Die DSA fordert ihren Teilnehmern einiges ab. Dass man zum Teil die eigenen Grenzen austestet, ist ein hintergründiger Teil des Konzepts. Aber Fördern steht weit im Vordergrund; so kann ich mich beispielsweise sehr glücklich schätzen, dass ich von der DSA für ein Stipendium der Deutschen Studienstiftung vorgeschlagen wurde, wofür ich der DSA und auch der Hebbelschule, die meine Teilnahme überhaupt erst ermöglichte, sehr dankbar bin. Die Teilnahme an der DSA empfehle ich jedem, der bereit ist, in der Ferienzeit etwas Arbeit zu erbringen, um dafür im Gegenzug viele neue Erkenntnisse zu erhalten, Menschen kennenzulernen, Spaß zu haben und sich neue Möglichkeiten für die Zukunft zu erschließen.

(Iljas, 13. Klasse)